Adaptierung & Verbesserung von Fahrwerk, Winde und Gewichtsverteilung

Die Erkenntnis der extremen Fahrzeugbelastung aus unserer Expedition „Mystic Mongolia“ von 2014 nimmt wesentlichen Einfluss auf die Adaptierung und Sanierung des Fahrzeuges für unser diesjähriges Vorhaben.
Ich hatte 2014 bei meiner ersten Mongolei-Tour große Probleme mit einer ausgeschlagenen Anlenkstange und einem 4 fachen Bruch der hinteren Schraubfedern, obwohl bereits sämtliche Teile in der Heavy Duty Ausführung verbaut wurden.

Um erneut Probleme bei 120Grad-Ost zu minimieren, wurde die gesamte Lenkung überarbeitet. Auch wird die Ersatzteil-Liste auf diese Schwachstelle – Grund ist die Einzelradaufhängung - abgestimmt.

Das Problem der Federnbrüche versuchen wir diesmal so zu lösen, dass wir nicht nur neue Heavy Duty Federn von OME (+300kg Zuladung) verbauen, sondern auch zusätzliche Luftfedern (nochmals +100kg Zuladung) einbauen. Hoffentlich haben wir dieses Problem jetzt im Griff.

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Um die Gewichtsverteilung besser abzustimmen, habe ich ebenfalls sämtliche schweren Teile (Ersatzteile, Diesel und Frischwasser) neu angeordnet und so verteilt, dass jetzt mehr Gewicht auf der Vorderachse liegt. So haben wir eine bessere Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse.

Die Anhängerkupplung wurde, um Gewicht einzusparen sowie den Böschungswinkel zu verbessern, kurzerhand entfernt.

150x180px_DSF0507 Bei der Durchsicht des Fahrzeuges haben wir ebenfalls zwei ausgeschlagene Kreuzgelenke sowie einen defekten Dicht-Ring am Verteilergetriebe festgestellt.

Die bestehende Winde mit einer Direktzugkraft von 3.600kg wurde auf eine stärkere mit einer Zugkraft von 5.400kg getauscht, um genügend Reserven zu haben! - rechnen wir doch oft mit sehr sumpfigem Gelände!

 

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